Unternehmen Sie eine Reise in das alte Dudenhofen...in die alten Straßen und Gassen, damalige Sitten und Gebräuche...und stöbern Sie ein wenig durch die Geschichte unseres Dudenhofen
Unternehmen Sie eine Reise in das alte Dudenhofen...
in die alten Straßen und Gassen, damalige Sitten und Gebräuche...
und stöbern Sie ein wenig durch die Geschichte unseres Dudenhofen

Wappen

Dudenhofen - zur Grafschaft Hanau gehörend - wurde 1756 der Landgrafschaft Hessen - Kassel einverleibt und 1811 in das Großherzogtum Hessen aufgenommen. Deshalb steht über dem Haupteingang unserer Kirche das Wappen von Hessen - Kassel mit der Inschrift:

Was unter Hessens Lust Erbprinz Wilhelm gebaut, sei Dir, o wahrer Gott, zur Pflege nun vertraut

Gemeint mit Erbprinz Wilhelm ist der von seinem Großvater Wilhelm VIII. von Hessen - Kassel als Erbprinz dieses Landes und regierender Graf von Hanau eingesetzte Wilhelm IX., der auf Schloß Philippsruh residierte - einem der schönsten Barockhäuser nach französischem Vorbild nahe der Stadt Hanau.

Wer heute durch Wilhelmsbad wandelt und die Architektur der Gebäude und die Landschaftsgestaltung bewundert, wird in den wenigsten Fällen wissen, daß diese Anlage zu einem Teil mit Geldern finanziert wurde, die Hanauer Landeskinder ihrem Regenten erbringen mußten. Dieser verkaufte sie als Soldaten, darunter auch 28 Dudenhöfer Bauernsöhne, an England, das nach dem Siebenjährigen Krieg in Konflikt mit seinen amerikanischen Kolonien geraten war und sich mit einer Bürgerarmee erwehrte. Das Wappen zeigt das Hersfelder Doppelkreuz auf der Fürstenkrone. Es wurde bei der Restaurierung 1982 falsch ergänzt, denn in die Mitte der deutschen Fürstenkrone gehört die Weltkugel (Reichsapfel) mit einem Kreuz als Sinnbild christlicher Weltherrschaft.

Die acht Wappen symbolisieren das Fürstentum Hersfeld und die nachstehenden Grafschaften in den Feldern.

Fürstentum Hersfeld:

Das ehemalige Fürstentum Hersfeld wurde 1648 mit Hessen - Kassel vereinigt. Es zeigt ein (schwebendes) rotes Doppelkreuz auf Silber.

Ziegenhain:

Von Schwarz auf Gold geteilt, oben ein sechsstrahliger silberner Stern.

Katzenelnbogen:

In Gold (an sich blau bewehrter und blau gekrönter steigender Löwe).

Hessisches Stammwappen im Herzschild:

In Blau der siebenmal (später neunmal) von Silber und Rot geteilte, gekrönte Löwe.

Diez:

In Rot zwei (übereinander) schreitende goldene Löwen bzw. Leoparden.

Nidda:

Von Schwarz und Gold geteilt, zwei sechsstrahlige silberne Sterne.

Ein vierteiliger Schild mit Herzschild; Rot und Gold geteilt wegen Münzenberg, dazu im 1. und 4. Feld drei rote Sparren auf Gold wegen Hanau. Im 2. und 3. Feld vier rote Balken auf Goldgrund wegen Rieneck.

Schaumburg:

In Rot ein in drei Teile zerschnittenes Nesselblatt mit einem von Silber und Gold geteilten Schild.

 

Nach der Bürgermeisterwahl 1845, stifteten die Bürger Dudenhofens ein Schild für die Bürgermeisterei, dass die Aufschrift trug: "Großherzogliche Bügermeisterei Dudenhofen". Nach Beendigung des I. Weltkreiges bekam die Gemeinde das Schild "Volksstaat Hessen, Bürgermeisterei Dudenhofen".

 

Das Gemeindewappen wurde Dudenhofen am 04. Oktober 1954 vom Hessischen Minister des Inneren verliehen. Der obere Teil des Wappens mit seinen drei roten Sparren in gelben Feld soll an die Zugehörigkeit zur Grafschaft Hanau und zum Amt Hanau erinnern. Im unteren Feld zeigt es eine silberne Lutherrose, die inmitten eines roten Herzens ein schwarzes Kreuz trägt. Die Rose symbolisiert, von weißer Farbe umgeben, einen Engel, Das Herz soll andeuten, dass der Glaube Freude, Trost und Frieden gibt.