Unternehmen Sie eine Reise in das alte Dudenhofen...in die alten Straßen und Gassen, damalige Sitten und Gebräuche...und stöbern Sie ein wenig durch die Geschichte unseres Dudenhofen
Unternehmen Sie eine Reise in das alte Dudenhofen...
in die alten Straßen und Gassen, damalige Sitten und Gebräuche...
und stöbern Sie ein wenig durch die Geschichte unseres Dudenhofen

Vereine und Feste

Gesangsverein "Männerchor 1842"

Festbild des Gesangvereins "Männerchor 1842" anläßlich des Stiftungsfestes 1907 verbunden mit dem 25-jährigen Fahnenjubiläum, Die Aufnahme entstand am sogenannten "Stichel". Auf dem Wiesengelände im Vordergrund wurde noch nach dem Ersten Weltkrieg handgewebtes Leinen gebleicht, weshalb es bis heute die "Blaasch" genannt wird.

 

Mit Sang und Klang zieht der Festszug 1952 anläßlich des 110-jährigen Bestehens  des Gesangvereins "Männerchor" durch die festlich geschmückte Hauptstrasse.

 

TSV Turn und Sportverein

 

Aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammt dieses Foto der Faustballmannschaft des Turnvereins, ein Bild mit Seltenheitswert. Zwar ist das Jahr nicht mehr bekannt, in dem dieses Foto entstand, doch die Namen können noch genannte werden. Stehend von links: Heinrich Kratz, Adolf Kratz, Simon Walter, Philipp Kratz, Philipp Walter, Philipp Dartsch, Adam Kratz, Peter-Adolf Kratz III.; sitztend: Adam Klein und Hans Dartsch.

 

Ausflug des Dudenhöfer Sportvereins im Juni 1939 zum Postsportverein Blechhammer (Saarbrücken).

 

Die 1. Mannschaft des Fussball-Sportvereins 1933.

 

Trommlerkapelle des Arbeiter Turnverein Dudenhofen (11. August 1929).

 

"Viktoria Dudenhofen" anno 1920

 

Die "Einigkeit" bestand nur kurze Zeit. 1911 gegründet, löste sie sich bereits 1932 auf.

 

Der nach dem Ersten Weltkrieg gegründete Arbeiter-Radsport-Verein "Frisch auf" wurde 1933 von den Nazis aufgelöst. Vereinslokal war die Michelsbräu.

 

Der frühere Spielmannszug mit seinem Stabführer Johann Heller, rechts Philipp Klein III.

 

 

Gesangverein "Germania 1895"

Vierzig Jahre "Gesangverein Germania" 1935.

 

Der Gesangverein Germania gedenkt seiner gefallenen Mitglieder, die der Erste Weltkrieg grausam aus der Vereinsfamilie herausgerissen hat.

 

Festwagen der Ortsbauerngemeinschaft Dudenhofen mit dem damaligen zweiten privaten Mähdrescher, einem "Claas Junior". Traktorfahrer war Philipp Ludwig Kühnle, Beifahrer Ludwig Hartmann (Kreislandwirt).

 

Ein weiterer Festwagen, der unter dem Motto stand: "Dem schönen - Wahren - Guten", mit seinem Fahrer Christian Heinrich Petzinger.

 

Die damals noch lebenden Gründer des Konsumvereins Dudenhofen anläßlich des 25-jährigen Bestehens, aufgenommen 1931.

 

 

"Wander-Club-Edelweiß"

Zehnjähriges Stiftungsfest 1933 des "Wander-Club-Edelweiß".

 

Musikverein

Die "Band" des Musikvereins von Dudenhofen, die etwa 1925 zur Kerb (Kirchweih) zum Tanz spielte.

 

Letzter Auftritt des "Uniformierten" Musikverein im Mai 1926 anläßlich des Kriegerverein-Festes.

 

Arbeiter-Gesangverein "Volkschor"

Zum Feste des "Männerchores" im Jahre 1952 stellte der Gesangverein "Volkschor" eine Abordnung.

 

Festzug auf dem Weg zur Fahnenweihe des "Volkschors" durch die damals noch gepflasterte Hauptstrasse im Jahr 1957.

 

 

Einweihung der Germania am 11. Juli 1909

Auszug aus der Offenbach Post vom 13. Juli 1909:

„Das heutige Fest der Einweihung unseres neuerrichteten Krieger-Denkmals auf dem Kirchen- und Schulplatz, verbunden mit dem 25 jährigen Jubelfest unseres „Krieger- und Veteranenvereins" und dem Bezirksfest des Hassia-Bezirksverbandes Seligenstadt, gestaltete sich zu imposanten patriotischen Kundgebungen. Das im Festkleide prangende Dudenhofen war das Wanderziel einer nach Tausenden zählenden Menschenmenge, wie sie in unseren Mauern noch nie gesehen wurden. Als Glanznummer verdienen der Festzug und die Enthüllungsfeierlichkeiten besonderer Erwähnung. Der prunkvolle Umzug, dem eine stattliche Schar schmucker Reiter in effektvollen Chevauxlegers-Uniformgruppen aus dem 17. Jahrhundert ein historisches Gepräge verlieh, umfaßte über 50 Gruppen und 45 Vereine, worunter 38 auswärtige Kriegervereine mit flatternden Fahnen und 6 eigenen Musikkapellen. Die markante Weihrede des Pfarrers Schuster klang aus, in einem stürmisch widerhallenden Toast auf den obersten Kriegsherrn und Landesvater. Unter dem Donner der Böller, den Klängen des Präsentiermarsches, den Hurrarufen der Volksmengen und der Intonierung der „Wacht am Rhein", fiel die Denkmalshülle und die „Germania", eine Schöpfung der Firma Geiger aus Aschaffenburg, präsentierte sich von goldenem Sonnenglanze umstrahlt. Die Gesamtkosten der in Weißem Sandstein ausgeführten Germania-Statue beliefen sich auf annähernd 8 000 Mark. Nachdem mehrere Redner am Denkmal gesprochen hatten, bewegte sich der unabsehbare Festzug nach dem prächtig gelegenen Festplatz, wo sich begünstigt vom schönen Wetter rasch ein buntbewegtes Leben und Treiben entwickelte.

Bezirksverbandspräsident Lehrer Grimm aus Zellhausen überreichte den Veteranen Liller und Heberer anläßlich ihrer 25 jährigen Zugehörigkeit künstlerisch ausgestattete Ehrentafeln und hielt sodann die Festrede, die mit einem Hoch auf den Hassia-Landesverband und dessen Präsidium endete. Fräulein Emma Schuster, Tochter des Ortspfarrers, sprach einen wirkungsvollen Festprolog und überreichte dem Jubelverein eine kostbare Fahnenschleife.

Das heutige Hauptfest wurde schon gestern abend mit Fackeln und Kommers eingeleitet. Heute früh folgte ein Besuch des Friedhofes mit Kranzniederlegung daselbst und dann die Kirchenparade. Das Nachfest besteht in Volksbelustigung, Tanzvergnügen und Brillantfeuerwerk."

 

Bauernfest 1925

Hochzeitszug beim Bauernfest 1925, dargestellt vom Gesangverein Männerchor. Die Gruppenaufnahme entstand vor dem Haus von Milchmann Seum in der Friedbergerstrasse, eo sich heute die Notarzt-Zentrale befindet.

 

Kriegerverein - Kyffhäuserbund

Von Teilnehmern aus dem Krieg 1870/71 wurde in Dudenhofen ein Kriegerverein gegründet. Die zerschlissene Fahne von 1884 wurde im Juli 1931 (Bild) erneuert. Nach 1933 wurde der Kriegerverein in Kyffhäuserbund umbenannt.

 

 

Großes Bezirksfest aller Kriegervereine des Bezirks Main-Rodgau 1931. Stolz präsentieren sich die Veteranen im Mercedes des Heinrich Kartz (Seibel Heinrich).

 

Der Reiter in der Mitte war Philipp Ludwig Schnur (Schul-Schnur), die beiden anderen sind nicht bekannt.

 

Die alte Hauptstrasse,
die alten Häuser,
die alten Freunde aber sind nicht mehr.

 

Handwerkerfest 1933

Festwagen der Zimmerleute beim Handwerkertag in Dudenhofen (1933).

 

Ein weiterer Festwagen beim Handwerkerfest.