Unternehmen Sie eine Reise in das alte Dudenhofen...in die alten Straßen und Gassen, damalige Sitten und Gebräuche...und stöbern Sie ein wenig durch die Geschichte unseres Dudenhofen
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Feuerwehr

Bannerweihe der Freiwilligen Feuerwehr Dudenhofen, 16. Juli 1911.

 

Am Freitag, dem 23. September 1938, brach in der Scheune des Landwirts Heinrich Walter, bis heute ungeklärt, ein Feuer aus, welches von den Nachbarn um 11.40 Uhr entdeckt wurde. Der sofort verständigte Landwirt eilte in die Scheune und versuchte noch, Ackerwagen und Geräte zu retten - vergeblich. Mit Mühe und Not konnte er selbst dem Unheil entkommen, das sich zu einem Großbrand entwickelte, der einen Teil des Ortskerns an der Friedbergerstraße vernichtete. Sechs voll mit Erntegut, Heu und Getreide gefüllte Scheunen gingen in Flammen auf und brannten vollständig nieder. Die freiwillige Feuerwehr Dudenhofen griff das Feuer sofort mit mehreren C - Rohren an und rettete mit Hilfe der Nachbarn das Vieh. Da die Flammen schnell auf die angrenzenden Scheunen übergriffen, wurden weitere Wehren zu Hilfe gerufen, so die aus Jügesheim, Weiskirchen, Offenbach und Neu-Isenburg.

Das Wasser wurde aus der 200 Meter entfernten Rodau geholt. Erst gegen 16.00 Uhr war dem Inferno Einhalt geboten. Eine Trümmerstätte von Scheunen und Wirtschaftsgebäuden war übriggeblieben, in denen das Feuer immer wieder aufflackerte. Trotz allem war es ein großer Erfolg der Wehren, daß sämtliche Wohnhäuser erhalten und auch das Vieh bis auf ein Schwein und einige Hühner gerettet werden konnten. Betroffen von dem Brand waren auch die Anwesen von Heinrich Walter, Ernst Ludwig Kratz I., Heinrich Mahr, Katharina Kratz Ww. und Philipp Ludwig Kratz IV.

Das Foto verdeutlicht Schrecken und Verzweiflung auf den Gesichtern der Betroffenen, die mit ansehen mußten, wie Scheunen und Ernte ein Opfer der Flammen wurden.

 

Dudenhöfer Feuerwehr mit Wehrführer Philipp Klein (Römisch) und Adolf Klein (Fritze-Adolf) an der Kreuzung Haupt-, Niederröder- und Babenhäuserstrasse.